Die Deutsche Telekom treibt den 5G-Ausbau in Deutschland mit Hochdruck voran. Im Jahr 2026 wurden weitere Großstädte und Ballungsräume mit dem neuen Mobilfunkstandard versorgt. Erfahren Sie hier, welche Städte neu dazukommen und was der 5G-Ausbau für Sie bedeutet.
Die Deutsche Telekom hat im Jahr 2026 erneut einen massiven Ausbauschub im 5G-Netz hingelegt. Mittlerweile sind über 95 Prozent der deutschen Bevölkerung mit 5G versorgt – ein beeindruckender Wert, der Deutschland an die Spitze der europäischen 5G-Netzentwicklung bringt.
Der 5G-Ausbau konzentriert sich aktuell auf:
Folgende Städte und Regionen haben seit Januar 2026 5G von der Telekom erhalten:
| Stadt | Bundesland | Ausbaustand | 5G-Frequenzen |
|---|---|---|---|
| Augsburg | Bayern | 85% Abdeckung | 3,6 GHz + 2,1 GHz |
| Heidelberg | Baden-Württemberg | 90% Abdeckung | 3,6 GHz |
| Duisburg | Nordrhein-Westfalen | 88% Abdeckung | 3,6 GHz + 2,1 GHz |
| Paderborn | Nordrhein-Westfalen | 82% Abdeckung | 2,1 GHz |
| Erlangen | Bayern | 87% Abdeckung | 3,6 GHz |
| Bottrop | Nordrhein-Westfalen | 80% Abdeckung | 2,1 GHz |
Neben den Neuzugängen hat die Telekom auch die 5G-Versorgung in bereits versorgten Städten deutlich verbessert:
Die Telekom nutzt für den 5G-Ausbau drei verschiedene Frequenzbereiche:
Das 700-MHz-Band bietet die größte Reichweite und durchdringt Wände besonders gut. Es eignet sich ideal für die Flächenversorgung in ländlichen Regionen.
Das 2,1-GHz-Band bietet einen guten Kompromiss zwischen Reichweite und Kapazität. Es wird vor allem in Vorstädten und entlang von Verkehrsachsen eingesetzt.
Das 3,6-GHz-Band bietet die höchsten Datenraten, hat aber nur eine kurze Reichweite. Es wird in Innenstädten und Ballungsräumen für maximale Performance eingesetzt.
Eine wichtige Technologie für den zügigen Ausbau ist Dynamic Spectrum Sharing (DSS). Mit DSS kann die Telekom vorhandene LTE-Frequenzen dynamisch für 5G mitnutzen. Das ermöglicht einen schnelleren Ausbau ohne komplett neue Frequenzen.
Besonders profitieren von 5G:
Bei der Telekom ist 5G in allen MagentaMobil-Tarifen inklusive. Sie müssen keinen Aufpreis zahlen – vorausgesetzt, Sie haben ein 5G-fähiges Endgerät und 5G ist an Ihrem Standort verfügbar.
Alle aktuellen High-End-Smartphones seit 2020 unterstützen 5G, darunter iPhone 12 und neuer, Samsung Galaxy S21/S22/S23, Google Pixel 6/7/8 und viele weitere Modelle. Ältere Geräte aus den Jahren 2019 und früher unterstützen in der Regel kein 5G.
Der 5G-Ausbau auf dem Land ist im Gange, konzentriert sich aber vor allem auf das Low-Band (700 MHz). Die Datenraten sind dort niedriger als in der Stadt, bieten aber eine gute Alternative zu LTE. Bis 2027 will die Telekom auch ländliche Gebiete verstärkt mit 5G versorgen.
5G bietet deutlich höhere Datenraten (bis zu 1 Gbit/s statt max. 300 Mbit/s bei LTE), niedrigere Latenzzeiten (unter 10 ms statt 30-50 ms) und mehr Kapazität. Für normale Anwendungen wie Surfen und Streaming ist der Unterschied zu LTE kaum spürbar, bei anspruchsvollen Anwendungen jedoch deutlich.
Der 5G-Ausbau der Deutschen Telekom macht große Fortschritte. Mit der Versorgung weiterer Großstädte und der Verdichtung bestehender Netze rückt flächendeckendes 5G in greifbare Nähe. Wenn Sie in einer der neuen Städte wohnen oder arbeiten, lohnt sich ein Wechsel zu einem 5G-Tarif.
Gesamtbewertung:
Letztes Update: Mai 2026